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Betriebskollektivvertrag (BKV)

Bei dem BKV handelte es sich um eine Vereinbarung zwischen Betriebsleitung und Betriebsgewerkschaftsleitung zur Sicherung von Planerfüllung, sozialistischem Wettbewerb, Arbeitsdisziplin und Gesundheits- und Arbeitsschutz. Er war jeweils für ein Jahr gültig und sollte für diesen Zeitraum die Erfüllung des Betriebsplanes sichern und zugleich der planmäßigen Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen dienen. Bestandteil des BKV waren auch die Jugend- und Frauenförderpläne. Die ersten BKV wurden in den volkseigenen Betrieben im Jahr 1951 abgeschlossen.


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